mymuesli - das mymuesli blog

In unserem Müsliblog kannst Du nachlesen, wie mymuesli das Licht der Welt erblickte und wie es sich bis heute weiterentwickelt hat. Tag für Tag. Wir freuen uns über Kommentare und Anregungen, damit wir mymuesli noch besser machen können. Viel Spaß beim Lesen!

Montag, den 3. März 2008 12:50 Uhr

Die deutschen Blogger sind zu dick

Blogger-Bauch
Oder doch nicht? Oder immer noch: Erinnert Ihr Euch noch an den deutschen Blogger, der Dreitagebart trägt, bis 29 Jahre alt ist und eine freischaffende Tätigkeit ausübt?. Eine Umfrage, die FriendScout24 in Auftrag gegeben hatte, brachte das ans Licht.
Vor allem aber zeigte sich, dass (eine sehr schöne Formulierung), die körperliche Fitness nicht zu den Prioritäten der Blogger zählt.
Sind wir denn wirklich alle nur IT-Nerds, die den ganzen Tag vor dem Rechner hängen und dabei zu dick werden (zu viel Zeit verbringe ich nach eigener Einschätzung schon vor dem Bildschirm, aber das lässt sich einfach nicht vermeiden, also muss ich es akzeptieren)? Ich schaffe es schon noch, Sport zu machen – aber bekomme jedesmal ein schlechtes Gewissen, wenn meine Mitbewohner in voller Lauf-Kombi über und aus dem Gang huschen, egal, welches Wetter draußen tobt.
Nun beschäftigen wir uns alle hier aus naheliegenden Gründen viel mit Ernährung und Ernährungsverhalten. Und gestern fiel mir dann im Zug von München nach Passau ein Magazin in die Hände, welches die Metro Group einmal zu PR-Zwecken herausgegeben hatte. Und darin ging es unter anderem ziemlich ausführlich um den sog. BMI. Für alle Nicht-Eingeweihte: Der Body Mass Index bewertet das Körpergewicht eines Menschen und trifft vereinfacht gesagt eine Aussage darüber, ob man zu dick oder gar zu dünn ist. Errechnet wird er folgendermaßen: Gewicht in kg geteilt durch Körpergröße in m zum Quadrat.
Alle, wenn man sich nach der WHO richtet, die mit ihrem Wert zwischen 19 und 24,9 liegen, können sich entspannen, sind normalgewichtig. Ab 25 liegt Übergewicht vor, ab 30 schon Adipositas Grad I. Natürlich muss man aber beachten, dass der BMI ein Wert ist, der zum Beispiel einen Body-Builder leicht als stark übergewichtig einstufen könnte;
Muskelmasse und Statur werden also nicht ausreichend berücksichtigt. Das muss man im Hinterkopf haben. Doch ist es ja meistens so, dass stark trainierte Personen sich dessen durchaus bewusst sein werden und nicht aufgeregt zum Arzt rennen: “Mein BMI ist zu hoch!!”
Aber zur Sache: Als ich besagtes Magazin in den Händen hielt, habe ich aufgeregt meinen eigenen BMI mal wieder überschlagen, ich lande bei 23,3. Spannend wäre eine Übersicht, deutsche Blogs nebst BMI des dazugehörigen Bloggers. Mal sehen, welche Werte wir dabei so erhalten. Die Vermutung liegt mE nahe, dass Personen mit einem Normalgewichts-BMI sich eher beteiligen, aber ich will ja die Umfrage nicht schon vor dem Start beeinflussen. Also, liebe freischaffende Dreitagebärtler, raus mit dem BMI. Die Ergebnisse veröffentlichen wir dann hier. Am besten per Mail an mich, Kommentar oder Kontaktformular.

Überlegen könnt man ja, ob sich nicht ein Blogger finden, drei oder so, die bloggen und ihren zu hohen BMI senken möchten, das würden wir auf jeden Fall mit Müsli unterstützen und dann sehen, was aus dem Vorhaben wird und wurde.

Allgemein / Sport | RSS 2.0 | Trackback | Autor:

  • Pingback: Wiegetag - Der 15te? — Marnems Sicht der Dinge

  • http://www.marnem.de/blog Marnem

    Letzten Sommer habe ich mich nach langer Zeit zum ersten mal wieder gewogen und kam auf erschreckende 80 Kilo. Bei meiner Körpergröße von 1,8 m ergibt das einen eigentlich noch unproblematischen BMI von 24,7. Trotzdem habe ich mir das Ziel gesetzt wieder dauerhaft unter die 75 Kilo zu kommen und bin heute bei 73,6 Kilo, also einem BMI von 22,7 angekommen.
    Mehr dazu bei mir im Blog:
    http://www.marnem.de/blog/2008/03/03/wiegetag-der-15te/

  • Pingback: fitness » Blog Archive » Die deutschen Blogger sind zu dick

  • http://www.stoibaer.de StoiBär

    Vollzeit angestellt, nebenberuflich Minifirma, Dreitagbart stimmt. Mein BMI für heute: 23,47

  • http://www.wissenmachtnix.de Martin

    jetzt wollt ich dem Stoibär schon schreiben, dass er bestimmt dicker ist als ich… grmpfts
    Bei mir sinds aktuell 23,51
    Kann diese Aussage irgendwie gegen mich verwendet werden? ;-)
    Es gibt übrigen den:
    http://www.321blog.de/
    Hier schreiben schon die etwas beleibteren unter uns über Ihre Erfahrungen. Soviel ich weiß haben das mal Oli Gassner, Mike Schnoor und Robert Basic gestartet. Mittlerweile sind bereits einige dazugekommen.
    Dort finden sich bestimmt willige Abnehmer und Müsli-Aktionisten ;-)

  • http://nixloshier.simpleblog.org nixloshier

    BMI 19,3.
    kein sport. ;-)

    anderwo heißt es, das sei leicht untergewichtig. aber das tut ja hier nix zur sache, nicht wahr?

  • hardyk

    BMI 22,14

    zur Zeit wenig bis kein Sport. Warum, steht unter http://www.zettka-online.de/wordpress

    Sonst, treffen alle Klischees zu: Blogger, Informatiker, freiberuflich tätig und drei-fünf Tagesbart.
    Bloss dr ranza fähld hald.

  • Pingback: das müsli blog » Blog Archive » Blogger und ihr BMI

  • Hörnchen

    Also das ist ja nett hier, nur die jungen und schlanken Herren outen sich. Dann will ich hier mal den Anfang machen: weiblich / 34 Jahre alt / BMI 25,85 / sitzende Tätigkeit / wenig Sport (2-3xSchwimmen/Woche) / kein Bart (geschlechtsbedingt :rofl: )

  • http://www.leben-ohne-diaet.de/blog Horst ohne Diät

    Meinen BMI verrate ich nicht, aber ich stänkere gerne dagegen. 8-)
    Der BMI sagt nicht viel aus. Die bekannte Einteilung der WHO ist sehr fragwürdig. Dort ist nicht mal Alter und Geschlecht berücksichtigt. Ein sportlicher 50jähriger mit BMI von 25 ist sicher gesünder als mit BMI 20. Vom NCR gibt es wenigstens eine Tabelle, die das Alter berücksichtigt. Beide Tabellen (nebst schickem Javascript-Schieberegler-Rechner) gibt es hier: http://www.leben-ohne-diaet.de/text/bmi-rechner.html

    Bei Kindern ist die Einteilung auch etwas seltsam. Man misst einfach alle und legt dann nach Prozent (Perzentile) fest wer Unter- und Übergewichtig ist. Da gibt’s dann so schöne Grafiken. Naja, egal. Der typische Blogger ist mit 29 wohl kein Kind mehr… 8-)

    Aber die Aktion finde ich eigentlich trotzdem gut. Schön wäre neben dem BMI auch ein Foto. Das würde dann wenigstens mal Vergleiche erlauben.

  • hubs

    @Horst: Sicherlich ist der BMI nicht der beste Maßstab. So wiegen Muskeln ja bekanntlich mehr als Fett – ein Problem, dass mir den BMI immer wieder vermiest ;-)

    Der große Vorteil des BMI ist aber, dass das Konzept einfach bekannt ist und die meisten etwas damit anfangen können. Ob gut oder schlecht – es ist sehr schwierig einen defacto-Standard in den Köpfen abzulösen (siehe MS Office :-) ).

  • http://www.leben-ohne-diaet.de Horst

    @hubs: Ja, schon klar. Ich habe sogar eine Seite wo ich versuche das zu beschreiben. Das Problem bei Studien ist, dass man einen Wert braucht mit dem man dann vergleichen kann. Der BMI erlaubt eben genau das. Nicht Größe und Gewicht als getrennte Faktoren sondern eben vereint. Für die Forschung ist das einfach notwendig. Mit einer Formel wie der von Paul Broca (Größe in CM minus 100) lässt sich da nicht viel anfangen. Deswegen hat sich der BMI durchgesetzt. Ist ja auch nicht so schlecht.

    Aber man sollte eben nicht bei einem BMI von 25 in Panik ausbrechen und wer Kraftsport macht darf auch einen BMI von 30 und höher haben ohne das er sich als Fettsüchtig ansehen lassen muss.

  • Mieze

    Ich weiß gar nicht, was ihr habt. Ich habe einen BMI von 18.
    Hosengröße 34 rutscht mit geschlossenem Reißverschluss und Knopf hoch und runter.
    Und eben, da habe ich ich fast eine ganze Pizza mit Lust, Laune und Genuß nicht nur gegessen. Nein, ich habe sie gefressen.

    Nebenbei, ich esse nur dann, wenn ich Hunger habe. Und dann auch nur das, was mich gerade so anmacht.
    Darüber fahre ich jeden Tag mehrere Kilometer mit meinem Mountainbike zur Arbeit. Und bei meiner Arbeit, da bin ich nicht nur im Kopf, nein, auch körperlich sehr bös gefordert. Ich renne ca. 14 Stunden am Tag hin und her, fast immer mit einer schweren Last bestückt.
    Nun, ich verstehe nicht, wie und wieso jemand, der sich überhaupt nicht bewegen muss, herum meckert, er sei wohl zu dick.
    Ich bin 47 Jahre alt, weiblich, 164 cm groß, wiege mit einem durchtrainierten, muskulösem Körper gerade mal 49 Kg.

    So, und jetzt dürft ihr mich in der Luft zerreissen. Ich freue mich darauf.
    GLG, Mieze

  • Mieze

    Ha, neustes Erfolgserlebnis:
    Aktueller BMI 17,5.
    Gewicht 47 KG.
    Habe mich die le. Tage und Wochen durch verschiedene Pasta mit Soßen durchgefressen. Habe, nebenher, fleissig diverse “Tiramisu”-Töpfchen nieder gemacht. So rein als Nachtisch…

    Tja, nach wie vor arbeite ich körperlich sehr hart, fahre eisern mit meinem Fahrrad zu meiner Arbeit.
    Wo ich -nebenher – von meinen Kollegen noch dumm angemacht werde:
    “Heidrun. Du wirst immer dünner! Iß mal wieder etwas!!”

    Und Heidrun ißt, ganz offensichtlich, so, das es jeder sieht!
    Ich hole für mich und die Kollegen beim benachbarten B…K (ing) die größten Freßpakete, wir machen die im kollektiven Freßwahn einfach nieder.

    Tja, ich esse sehr gerne- und mit Genuß (“!”)
    Warum ich dabei trotzdem abnehme – k. A.
    Vermutlich arbeite ich tatsächlich viel zu viel – und vor allem viel zu körperlich.
    Naja, vermutlich nimmt man am Schreibtisch hockend kein Gramm zu.
    Möglicherweise auch kein Gramm ab.

    Ich kenne junge Männer, die haben mit ihrer Arbeit ihren “Fettbauch” zu wahren Bodyguards umdisponiert.
    Und womit? Mit harter, schwerer, körperlicher Arbeit.
    Und ich, ich stehe dem in keinem nach. Auch als Frau kann man “KRÄFTIG!” angeben. Je zierlicher, desto besser…
    (Ich trage mit 47 Jahren und 47 KG Kampfgewicht immer noch einen Zentner Material durch die Gegend.
    Aber warum sollte ich? Unsere jungen, kräftigen Männer/Helfer können das doch viel besser…)

    Tja, vermutlich bin ich keine dumme, unausgelastete Hausfrau.
    Vermutlich habe ich deswegen einen Popo, mit dem man Nüsse knacken kann.
    Nicht so wie meine Vermieterin, die mit ihrem wabbelnden Fettarsch demnächst in “Deutschland sucht den Mega-Arsch!” auftritt. Ich melde sie an.
    GLG, Mieze (schlank und geschmeidig)

  • Fatal

    Gott du glückliche. Sei froh, ich wünschte ich könnte essen was ich will und nicht zunehmen.glg

  • Mieze

    @Fatal:
    Danke für die Antwort.
    Es ist auch nicht immer so leicht, fröhlich alles zu essen, was gerade so anmacht, und trotzdem zu sehen, wie die Hosen immer weiter werden.
    Klar, ich arbeite körperlich sehr hart und “fresse” auch dauernd “Kraftfutter”, aber manchmal denke ich:
    Das kann es nicht sein. Ich werde dabei immer dünner.
    Bevor Fragen auftreten:
    Ich bin von ärztlicher Seite durchgecheckt und körperlich völlig i. O.
    Ich bin an sich auch gar nicht der “dünne Typ”, als ich etwa 25 Jahre alt war, habe ich in meinen “Hoch-Zeiten” gestandene 75 KG gewogen. Bis mich eine “nette” Studienkollegin auf meinen “FETTEN MEGA-ARSCH!” aufmerksam gemacht hat. Da habe ich (nicht meine erste) Radikaldiät gemacht.
    Ich wurde dünn. Wurde wieder dick. Der Jo-Jo-Effekt…
    Aber mit meiner neuen, letzten Arbeit, habe ich innerhalb drei Monaten gleich mal 14 KG abgenommen (Ausgangspunkt aktuelle 65 KG) und seitdem nehme ich ständig weiter ab. Obwohl ich (Hurra, mein Wunschtraum ist in Erfüllung gegangen!) fresse wie blöde:
    Burgers König, die Mac-Ente, Pizza-Service, ALDIe guten Sachen Liedl ich ganz billig…
    Nicht gesund, aber kalorienreich.
    Und ich liebe Schokolade und Kuchen.

    Sorry, wenn ich eben mit BMI und Größe und Gewicht so dick aufgetragen habe. War weder böse noch persönlich gemeint.
    Nein, ich habe da eher ein ganz anderes, gegenteiliges Problem. Und glaubt mir, das ist auch nicht so einfach.
    Beispiel: Ich gehe ja gerne in die Sauna.
    Dort ist man ja manchmal nackt.
    Ich habe das Gefühl, die Männer gucken ein Skelett wie mich absolut nicht an. Sie kriegen Angst.
    Und die Frauen? Die sind in meinem Alter gewöhnlich dick-gepolstert und mustern mich mit einem haßerfülltem Blick. (Was mich übrigens dazu bringt, mich unter der öffentlichen Sauna-Dusche besonders intensiv rekelnd kalt abzuduschen…)

    Nein, ich habe den Kampf mit Übergewicht geführt und zufällig gewonnen. Nun kämpfe ich seit Monaten gegen Untergewicht. Macht auch nicht richtig Freude…

    Ganz arg liebe Grüße von Heidrun,
    die immer noch bei 164 cm Körpergröße am BMI 17,5 und 47 KG rumheult.
    Was ich nicht so ganz verstehe:
    Ein Top-Model (Kleiderständer) ist ca. 179 cm hoch und wiegt dabei etwa 43 Kilos.
    Dagegen bin ich doch noch echt fett und überernährt, oder?