Die bauen Bücherbrücken in die Mongolei!
Der Vorteil an einem Startup-Blog ist, dass man sich an dieser Stelle schmierige Wortspiele mit Pontifex(en) und ähnlichem Gedöns verkneifen kann; denn freilich geht’s um eine Bücherbrücke, da darf man auch ein wenig plakativ sein, aber im Kern der Formulierungen ist es uns wichtig, dass dieses Blog nicht zur Metaphorik-Schleuder verkommt. Jetzt aber nicht abdriften:
Carsten, den man auf dem Foto sehen kann, hat es hier in Niederbayern zu 15 minutes of fame gebracht, als er auf dem Weg in die mymuesli-Zentrale ein vegetarisches Gericht in einer Kantine einer LKW-Werkstatt an der B12 unweit von Passau bestellt hat.

Doch über Carsten schreiben wir hier natürlich aus einem ganz anderen Grund:
Er ist Projektkoordinator für das Projekt Bücherbrücke … Ah, deswegen der komische Einstieg. Genau. Und dieses Projekt finden wir höchst unterstützenswert. Und an dieser Stelle sei gesagt, dass Carsten natürlich nur ein Teil dieses Projekts ist, dank vieler freiwilliger Helfer und einer engagierten Organisations-Crew wird das alles überhaupt erst möglich, aber der Reihe nach.
Die Projektbeschreibung auf der Webseite liest sich so:
“Bei unseren Reisen in die Mongolei wurde uns immer wieder deutlich vor Augen geführt wie wichtig Bildung für die Zukunft jeden Landes ist. Fremdsprachen sind hier wie dort eine wichtige Fähigkeit beim Eintritt in das Berufsleben. Beim Besuch mehrerer Schulen ist uns immer wieder der Mangel an Lernmitteln und fremdsprachiger Literatur aufgefallen.
Uuganaa ist Englischlehrerin und hat in Arvaikher nun selbst Initiative ergriffen. Seit letztem Jahr setzt sie sich mit viel Zeit und privatem Geld für den Bau eines Jugendzentrums ein. Das Jugendzentrum soll eine zentrale Anlaufstelle für alle Jugendlichen in Arvaikher darstellen. Teil dieses Zentrums ist auch eine Bibliothek, die derzeit von Pfadfindergruppen renoviert und mit Bücherregalen ausgestattet wird.
Wir haben uns zum Ziel gesetzt diese Bibliothek mit Schulbüchern und Literatur in englischer und deutscher Sprache auszustatten. Diese Bücher sollen im Sommer 2009 unter der Begleitung von Bücherwächtern (nach Möglichkeit deutsche Pfadfinder) in die Mongolei transportiert werden, wo die Bibliothek zusammen mit mongolischen Jugendlichen eingerichtet wird.”
Aber:
“Unerwartet benötigen wir nun nach einem plötzlichen Scheitern der Verhandlungen mit unserem bisherigen Transportpartner eure Hilfe bei der Finanzierung des Containers in die Mongolei.”
Und da kommt Ihr ins Spiel, liebe Blog-Leser, liebe Müsli-Freunde: Denn das Spendenziel ist durchaus realistisch, 4.500 Euro. Davon sind schon über 1000 Euro gespendet worden. Mehr Informationen findet Ihr bei Helpedia und auch hier bei der Bücherbrücke. Hier kann man direkt spenden. Und wenn Carsten uns wieder einmal besucht, hier in Niederbayern, dann kann man vielleicht schon das nächste Ziel in Angriff nehmen…
Hinweis: Falsch gelandet? Hier geht es zum Müslibuch.








mymuesli auf Twitter


am 9. Oktober 2009 um 17:02 Uhr.
Bücherbrücken?