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wie alles begann...

…könnt Ihr ab sofort in diesem Video sehen, das anlässlich unseres 7-jährigen Jubiläums gedreht wurde:

Und natürlich könnt Ihr hier auch nochmal alles nachlesen:

Die Geschichte unseres individuellen Biomüslis hat mit einer Autofahrt begonnen: Wir, drei Studienfreunde, waren auf dem Weg zu einem Badesee in der Nähe von Passau – und hörten den Radiospot einer bekannten Müslifirma aus dem Odenwald. Ein paar Stunden später waren wir uns dann einig. Nicht nur bessere Radiowerbung wollten wir machen – warum nicht gleich ein besseres Müsli? Biologisch sollte es sein, ohne zugesetzte Aroma- oder Farbstoffe, mit möglichst wenig Zucker. Vor allem aber individuell zusammenstellbar.

Im Internet konnten die User schon lange die Inhalte bestimmen – nicht aber auf dem Frühstückstisch.

„Die interaktiven Vorzüge des Internets waren auch bei den Müslifreunden eingeschlagen wie eine Bombe. Endlich durften sie selber mitmischen, statt nur zu konsumieren.“ Britta Hesener, stern.de

Dabei ist doch gerade Müsli mit seinen verschiedensten Zutaten und Variationsmöglichkeiten ein ideales Custom-Produkt. Dieses Potential hatte bisher aber kein Hersteller genutzt. Das fanden wir erstaunlich. Müslis füllen schließlich Regale über Regale in den Supermärkten. Und bis heute haben wir noch niemanden gefunden, der Müsli nicht mag. Damals, 2005, studierten wir noch. Also mussten wir in unserer Freizeit an dem Projekt arbeiten. Waren uns aber immer sicherer: Aus der Idee soll ein Startup entstehen.

2007 war dann ein sehr spannendes Jahr für uns und auch das Gründungsjahr unseres Unternehmens: am 30. April gingen wir mit mymuesli online. Obwohl wir keine klassische Werbung schalteten, hatten wir in nur 3 Tagen 16.500 Google-Treffer. Nach zwei Wochen war alles ausverkauft. Eine weitere Herausforderung: Trotz der riesigen Bestellflut konnten in der Manufaktur zu Beginn nicht mehr als 3 Leute arbeiten, ohne sich gegenseitig auf die Füße zu treten. Und nicht jeder war von unserer Idee überzeugt. Aber das Durchhalten hatte sich gelohnt: Aus der Idee war ein Produkt geworden, ja und ein Startup, das plötzlich Menschen anstellen konnte. Auch Preise gab es für die Gründung und die Idee: zum Beispiel den Gründerpreis der Financial Times Deutschland, enable2start, oder den BayernOnline Preis, einen Multimedia-Gründerpreis des Bundeswirtschaftsministeriums und wurden von einer Jury bei Deutsche Startups zum Startup des Jahres 2007 gewählt.

„Ich habe zwei der drei Gründer auf der re:publica kennengelernt und zuerst an einen Aprilscherz gedacht.“ Robert Basic, BASIC thinking

Kurz vor Jahresende mussten wir dann auch noch in eine neue Produktion umziehen. Dafür war dann aber alles schöner, größer, bequemer, besser. Endlich gab es zum Beispiel Gabelstapler. Vorher hatten wir jeden Sack Haferflocken einzeln in den ersten Stock zu unserer Manufaktur geschleppt.

2008: Wir hatten uns viel vorgenommen, zum Beispiel die Europa-Expansion. Und endlich konnten nun auch Müsli-Freunde im Vereinigten Königreich und der Schweiz bestellen. Dafür hatten wir in Binningen bei Basel ein zweites Büro und eine kleinere Manufaktur eröffnet. Nach einer Hands-on-Aktion übers Wochenende konnten wir also auch im Ursprungsland des Müslis pünktlich online gehen. Außerdem ging das erste Mal ein TV-Spot von mymuesli auf Sendung, den wir im Garten eines guten Freundes gedreht hatten.

2009 schließlich kamen auch die Niederländer in den Genuss unserer Müslis. Eine weitere Premiere: Der erste mymuesli-Laden eröffnete in Passau und damit der erste Geschäftszweig in der Offline-Welt. Wer hätte damals geahnt, dass es mal weitere Läden geben würde ... aber dazu später mehr. Auch das Team war 2009 wieder gewachsen. Jetzt hatten wir ja schon ein bisschen Erfahrung und konnten unter anderem das Weihnachtsgeschäft routiniert bewältigen ohne Probleme in der Supply-Chain. Die hatte uns die zwei Jahre vorher einige schlaflose Nächte bereitet und dem Team viel abverlangt. Ob Ananas oder Haferflocken: Es war nicht immer einfach mit unseren begrenzten Möglichkeiten alles ausreichend auf Lager zu haben.

2010 und 2011 waren dann endgültig verrückt: Schon wieder ein Umzug. Eine neue Manufaktur, ein neues Büro. Außerdem ging unsere Müsli-Maschine in Betrieb, die 566 Billiarden verschiedene Müsli-Variationen automatisch abfüllt. Und ein weiteres Mal drehten wir einen TV-Spot, diesmal für mymuesli2go. Eine spannende Sache, denn wir waren die Ersten, die jemals einen kompletten Werbespot auf dem iPhone 4 gedreht haben.

Neue Projekte wie Oh!Saft und Green Cup Coffee haben uns seitdem ganz schön auf Trab gehalten, und zu unserem Standard-Sortiment kamen noch viele Müslis hinzu.

2012 eröffneten wir zwei weitere mymuesli-Läden: am Münchner Viktualienmarkt und in der Türkenstraße 2 in Regensburg. Die 3 Läden in Passau, München und Regensburg legten die Grundsteine für die vielen Shops in deutschen Städten. Denn an ihnen konnten wir sehen, dass unser Ladenkonzept auch wirklich funktioniert.

Außerdem wurde ein Büro in Berlin bezogen: Neben der Schweiz und Passau der dritte mymuesli-Standort. Aber auch das schon Bestehende verändert sich jeden Tag: Ständig bauen wir die Manufaktur um, etwa weil neue Müslis ins Sortiment aufgenommen werden oder wir zu Weihnachten eine ganze Menge Bestellungen erwarten.

2013 hatten wir Grund zum Feiern: Nicht nur, dass mymuesli 6 Jahre alt wurde, nein, wir haben den Deutschen Gründerpreis in der Kategorie Aufsteiger gewonnen und unser 3. Projekt Tree of Tea ging online.

Auch 2014 geht es spannend weiter. Wir haben zwei weitere mymuesli-Läden in Nürnberg und Berlin eröffnet. Unglaublich, aber damit sind wir schon in 13 Städten vertreten – und natürlich sollen noch weitere folgen.

Außerdem haben wir uns auch in Sachen Müsli auf unbekanntes Terrain getraut: 3 unserer Lieblingsmüslis gibt es jetzt auch als Müslidrink.